So könnte der Titel zum Weltfrauentag im Südwesten lauten. Denn Baden-Württemberg, das Land der Tüftler, der Denker, der Dichter und Häuslebauer ist …: ziemlich männlich. Die Baden-Württembergerinnen verdienen im Verhältnis zu ihren Landsmännern noch weniger als ihre Geschlechtsgenossinnen anderswo. Damit nicht genug, auch in der Kinderbetreuung leistet das “Ländle” bekanntlich den Schlusslichtern Gesellschaft. Wir können also alles – außer
Gleicherechtigung? Im Land der Pietisten scheint der Fachkräftemangel noch nicht angekommen zu sein. Denn welches Unternehmen will es sich in Zukunft wirklich noch leisten, mehr als 50 Prozent qualifizierter Hochschulabgängerinnen zu ignorieren, allein aus dem Grund, dass sie sich vielleicht nicht in ihrem Leben auf Famlie verzichten wollen? Welches Unternehmen will es sich in Zukunft noch leisten hochqualifizierte, motivierte und engagierte Frauen, die ihren Job lieben aber trotzdem auf Familie nicht verzichten wollen, die kalte Schulter zu zeigen und sie nach der Elternzeit auf Stellen zu setzen, für die sie hoffnungslos überqualifiziert sind? Und die Frauen selbst? Diesen Beitrag weiterlesen »
Wir können alles – außer Gleichberechtigung!
10. März 2012Und was ist dein persönlicher Mindf**k?
28. Februar 2012
Normalerweise lassen mich klassische Ratgeberbücher für ein besseres, erfüllteres oder sonstwas Leben ziemlich kalt. Für meinen Geschmack zu oberflächlich die Tipps, wie man sein Leben entrümpelt oder in Zukunft sorgenfrei und glücklich leben kann. Nicht so jedoch bei dieser Lektüreempfehlung, die ich vor kurzem von einer Berater- und Coach-Kollegin bekommen habe. Und die Außerdem zum Coaching-Buch des Jahres 2011 gewählt wurde, wie ich grade auf den Verlagsseiten gelesen habe: Mindf**k – Warum wir uns selber sabotieren und was wir dagegen tun können. Autorin ist Dr. Petra Bock, eine erfahrene Coach und Managementberaterin. Was ist ein Mindfu**k? Eine hausgemachte Manipulation, mit der man sich selber dabei stört, die Diesen Beitrag weiterlesen »
Endstation Bahnhof
20. Februar 2012Das Volk hat gesprochen, so hat man in den vergangenen Wochen immer wieder gelesen. Ungeachtet den Voraussetzungen ist dieses Referendum der Abschluss für den Widerstand gegen das Projekt in Stuttgart. Zumindest gegen den Widerstand der im System institutionalisierten Akteure, wie beispielsweise der grünen Regierungspartei. Diese haben jetzt die Aufgabe, das Projekt “kritisch zu begleiten”, an den entscheidenden Stellen Informationen einzufordern, gezielt nachzuhaken und so das unter den gegebenen Bedingungen bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Der im politischen System nicht insitutionalisierte Teil des Widerstands wie beipsielsweise der Parkschützer oder des Aktionsbündnisses geht weiter. Sie bündeln mittlweile vielfältige bürgerschaftliche Aktivitäten und sind in weiten Teilen eine echte und lebendige Bereicherung der politischen Kultur in Stuttgart. Was heißt das aber für mich selbst? Ich bin nach wie vor überzeugt davon, Diesen Beitrag weiterlesen »
Das System schlägt zurück
28. November 2011
Das war es also mit dem über die Grenzen Deutschlands hinaus beachteten Protest gegen ein Infrastruktur und Immobilienprojekt in der beschaulichen Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Die grün-rote Landesregierung befragte das Volk und der „Soverän hat gesprochen“, wie der Ministerpräsident gestern Abend so schön sagte. Und er hat recht deutlich gesprochen, der Souverän. Man könnte auch sagen: Das System hat entschieden zurückgeschlagen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Alles wie gehabt…
1. November 2011Es geht wieder los: Nach einer kleinen Schockstarre nach der Landtagswahl im Frühjahr läuft die Argumentationsmaschinerie in Sachen Stuttgart 21 wieder an. Zur Argumentation die man allenthalben zu hören bekommt ist zu sagen: Alles wie gehabt. Sie entspricht der Strategie, die man schon vom Landtagswahlkampf her kennt. Meist geht das so: Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie war das gleich mit den Stöckchen?
28. Oktober 2011Ja, wie war das mit den Stöckchen: Der ehemalige Ministerpräsident Mappus hatte in Zusammenhang mit dem Rückkauf der EnBW im Frühjahr gesagt, er werde nicht über jedes Stöckchen springen, das man ihm hinhalte…So kann es gehen. Jetzt ist es amtlich, dass man eben doch über demokratische Stöckchen springen muss.
Ministerinnen zicken, Minister diskutieren.
20. Oktober 2011Man achte auf die Zwischentöne der Berichterstattung sogenannter Leitmedien. Ein lesenswerter Blogbeitrag der “Webagentin” zu den Verhandlungen der Frauenquote Mitte Oktober:
http://blog.diewebagentin.de/2011/10/frauenquote-in-dax-unternehmen/
Hilflose Kommunikation am Ende des Wahlkampfs
24. März 2011Da sinken die Umfragewerte von CDU und FDP, die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt sind alles andere als sonnig. Und was fällt den Vertretern der Regierungskoalition bei den letzten Wahlkampfauftritten im Kreis Calw in Althengstett und Schömberg dazu in ihrer Wahlkommunikation ein? Diesen Beitrag weiterlesen »
Kompliment, Herr Grube, für einen fast perfekten PR-Auftritt in Calw-Stammheim!
28. Februar 2011„Wir freuen uns, Ihnen heute Abend Herrn Dr. Rüdiger Grube präsentieren zu dürfen.“, so kündigte der Initiator der Pro-S21-Initiative den Bahnchef am vergangenen Freitag an. Und genau darum ging es: Um eine perfekte Präsentation. Die Botschaft des wunderbar choreografierten Abends an das Publikum: Dr. Rüdiger Grube, Bahnchef, ist ein Mann mit Format, eine Vertrauensperson und ein Macher, der weiß, was er tut und natürlich auch mit seinen Kritikern fair umgeht. In seiner Rede spielte er dann auch gekonnt die ganze PR-Klaviatur, um diese Botschaften in den Köpfen der Zuhörer zu verankern. Den Auradruck, der vom Bahnchef ausging, hat man bis in die hinteren Reihen der großen Gemeindehalle gespürt. Ich habe diesen Abend mal weniger aus der Faktensicht, sondern aus der PR-Sicht beleuchtet: Diesen Beitrag weiterlesen »
Nils Schmid bekennt sich zu S21 und würde notfalls nach der Wahl auch mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Mappus und Erwin Teufel für S21 werben
5. Februar 2011Bei dieser Aussage sind nicht wenige SPD-Mitglieder ernsthaft zusammengezuckt, bei einer Wahlveranstaltung mit dem Spitzenkandidaten heute in Calw: Es sollte darum gehen, worin der echte politische Wechsel besteht, so Saskia Esken, Kreisvorsitzende der SPD, bei der Begrüßung der gut 100 Zuhörer. Und ich muss sagen, bis zur Plenumsdiskussion hatte man den Eindruck, dass Nils Schmid und der Kandidat für den Wahlkreis, Dr. Rainer Prewo, durchaus glaubhaft für einen echten Wechsel stehen könnten. Aber, es kam dann gegen Ende doch ganz anders…der Grund: Eine harmlose Frage nach Stuttgart 21. Diesen Beitrag weiterlesen »




